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Dienstag
07.Feb 2012
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Medienprojekte

Jugend - Medienprojekte

CATEL - Einführung in das Thema Interkulturalität für Beschäftigte in Berufsbildung und -beratung

Der CATEL Blended Learning Kurs

Migration und eine sich stetig diverser gestaltende Bevölkerung ist heute Realität in allen europäischen Ländern.  Dies spiegelt sich auch in unserem Arbeitsumfeld, unseren Klassen und Workshops wieder.  Gerade PädagogInnen und AusbilderInnen wird in diesem Zusammenhang eine herausragende Rolle zuteil. Sie sind gefordert die Gesellschaft von morgen auf die gesteigerten Anforderungen einer heterogenen Welt vorzubereiten.

Die Fortbildung vermittelt Kenntnisse und schult Fähigkeiten, die speziell für die Berufsausbildung in kulturell heterogenen Gruppen erforderlich sind. Die TeilnehmerInnen entwickeln Fähigkeiten ihrem Arbeitsalltag kultursensibel zu begegnen. Langfristig trägt das Projekt dazu bei, die Berufsausbildung für Migranten und Migrantinnen zu verbessern - und überdies - einem Fachkräftemangel in diesem Bereich entgegen zu wirken. Der Kurs beeinhaltet sowohl Elearning Selbstlernphasen die über die Lernplattform Moodle realisiert wurden, als auch Face to Face Sessions, d.h. Präsenzveranstaltungen mit dem gesamten Team.

Hintergrund

Der bildungsmarkt e.v. ist Partner im Transferprojekt CATEL, welches im Rahmen des EU-Programms „Leonardo da Vinci“ durchgeführt wird. Die Projektpartner kommen aus der Türkei, Estland, Spanien und Belgien. Die Koordination des Projekts obliegt dem spanischen Partner Politeknika Ikastegia Txorrieri (www.txorierri.net).

Ende 2010 und im Frühjahr 2011 wurde der deutsche Pilotkurs über das Projekt BIKA Mitte beim Träger bildungsmarkt e.v. realisiert. Teilgenommen haben 10 Beschäftigte aus verschidenen Sparten der Berufsbildung und -beratung. Im Anhang finden Sie das Programm des Pilotkurses und den Flyer mit weiteren Informationen zum Projekt.

 

Jugend - Medienprojekte

Wohnzimmer 2.0

Im August 2011 brachte BIKA Mitte das Wohnzimmer 2.0 auf den Hof des Bildungszentrums Waldenser Straße. Ein Ort wo sich Menschen verschiedener Generationen und kultureller Hintergründe sowie aus unterschiedlichen Gründen aufhalten.

Das Wohnzimmer 2.0 ist eine Mischung aus mobiler Kunstinstallation und Handwerkszeug zur Materialsammlung von Audio- und Videoaufzeichnungen. Das Besondere daran ist die intime Atmosphäre eines »klassischen« Wohnzimmers.

Konzipiert und gebaut wurde das Objekt von dem Verein zur alternativen Stadtraumnutzung e.V. und der Produktionsfirma „Kollegen 2,3“ im Rahmen einer Ausschreibung des Quartiersmanagements Moabit-Ost. Es dient vor allem der Bürgeraktivierung und –beteiligung.

Die Box ist privater wie öffentlicher Raum zugleich und kann sowohl als Aufzeichnungsgerät für Geschichten und Erlebnisse der jeweiligen Nutzer eingesetzt werden, als auch als Live-Übertragungsmöglichkeit für Konzerte, oder schlicht als Aufenthaltsraum, in dem man sich unterhalten (oder auch schweigen) kann.

Das Videowohnzimmer kann an unterschiedlichen Orten und zu verschiedenen Anlässen aufgestellt werden. Bei Stadtfesten und Festivals, in Schulen, Musikschulen oder auch in Senioreneinrichtungen, oder schlicht als Kunstinstallation im öffentlichen Raum. Dabei sind Außeneinsätze von ein bis zwei Tagen und Inneneinsätze von mehreren Wochen möglich.

Auf dem Fernseher im Inneren des Wohnzimmers sieht man ein Kamerabild von dem Bereich außerhalb der Box. Die Ausstattung ist gemütlich: Tapete, Sessel, Bilder, Bücher und ein Fernsehtisch. Von außen ist es als weißer Holzkubus mit der Kantenlänge 180 x 180 x 180 cm gestaltet. Auf dem Dach stehen 4 weiße Kästen mit Monitoren. Bild und Ton aus dem Innenraum werden von drei Kameras und einem Mikrofon nach draußen auf die Monitore übertragen. Guckschlitze in der Außenwand in verschiedenen Größen und Höhen ermöglichen den Zuschauern zusätzliche Blicke ins Innere.

Im Rahmen unseres Projekts haben wir an den gut zwei Tagen an denen das Wohnzimmer uns zur Verfügung stand ganz verschiedene Anwesende des Bildungszentrums mit Hilfe vorbereiteter Fragenkataloge interviewt. Die differenzierten Fragenkataloge waren auf die zu erwartenden unterschiedlichen Zielgruppen ausgerichtet. Ausbilder, Multiplikatoren, Eltern, Maßnahmeteilnehmer, Azubis, Schüler. Wir haben sie befragt zu ihren Werdegängen, Zukunftsplänen und Vorstellungen mit besonderem Fokus auf die beruflichen Ausrichtungen und Meinungen. Es sind keine Interviews im klassischen Sinn geworden, sondern Gespräche. Gespräche, die per Video und Audio aufgenommen wurden und nun verarbeitet werden. Das Ergebnis dieser Verarbeitung werden wir zu einem späteren Zeitpunkt auch hier auf dieser Website präsentieren.

Zur Einstimmung haben wir ein Zeitraffer-Video der Aufstellung des Wohnzimmers auf dem Hof des Bildungszentrums Waldenser Straße hergestellt, das einen Vorgeschmack gibt und die hohe Anziehungskraft des Wohnzimmers dokumentiert.

Jugend - Medienprojekte

Lotsen-Videoworkshop

Lotsen-Videoworkshop

Allgemeines Ziel der kleinen Workshop-Reihe war es, interessierte Lotsen aus dem Projekt "Die Brücke" zu befähigen Veranstaltungen und Ereignisse mithilfe des Mediums Video dokumentieren zu können. Im Vordergrund stand hierbei die dokumentarische Konservierung von Inhalten, so dass nachfolgende Interessierte einen lebhaften Eindruck durch Betrachten der Videos gewinnen und verpasste Informationsangebote nachholen können.

Besonderes Ziel dieser Workshop-Reihe war es, am Ende ein Kurz-Video für die Öffentlichkeitsarbeit des Lotsen-Projektes von den TN herstellen zu lassen. Dieses Produkt sollte sowohl für das Web, als auch auf anderen Trägermedien angeboten werden können.

Zur Teilnahme am Workshop waren keine Vorerfahrungen im Video-Bereich notwendig.

Die Workshop-Reihe gliederte sich in 4 Teile:

  • Einführung in die Aufnahme
    • Speicherbedarf/Auflösung/Einstellungsgrößen und deren Wirkung
    • Bedienung eines Festplatten-Camkorders/Bedienung einer semiprofessionellen Kamera
    • Übungen zu Einstellungsgrößen mit Livebild am Beamer
    • Herreichten einer Aufnahmesituation
    • Aufnahme-Übung in Kleingruppen
  • Einführung in die Bearbeitung
    • Präsentationen der Kleingruppenarbeit aus Teil 1
    • Input videoschnitt-Software MovieMaker
    • Schnittübungen mit Fremd- und Eigenmaterial
  • Einführung in Video-Archivierung
    • Input Eigenschaften von Video und Archivierungsmethoden
    • Formate, Kompression, Codec und YouTube
    • Archivierung des Materials aus Teil 2 in Kleingruppen
    • DVD-Authoring + YouTube
  • Herstellung eines kurzen Video-Clips in Kleingruppen
    • Ideenfindung/Storyboard/Dreh/Präsentation

 

 

Um innerhalb eines Tages schnell zu einem vorzeigbaren Ergebnis zu kommen wurde folgende Kreativitätstechnik in Anlehnung an Cadavre Exquis angewendet:

  • jede der beiden Kleingruppen dreht 2 Teile eines Films
  • in jedem Teil sind bestimmte, gleiche Requisiten zu verwenden (Wiedererkennung)

1. Gruppe a entwirft und dreht Teil 1
Gruppe b entwirft und dreht Teil 1

2. Gruppe a sieht den Teil 1 von Gruppe b und dreht den Teil 2 als Anschluss
Gruppe b sieht den Teil 1 von Gruppe a und dreht den Teil 2 als Anschluss

Durch die Verabredung beider Gruppen den/die Hauptdarsteller/in mit denselben 3 Requisiten auszustatten, wird für den Zuschauer die Geschichte schlüssig.

Oder ist Ihnen beim Betrachten des obigen Videos gar nicht aufgefallen, dass der Hauptdarsteller mitten im Film wechselt?

Jugend - Medienprojekte
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Von August 2009 bis zum Frühjahr 2012 bereiten sich mit job destination airport rund 100 arbeitslose junge Menschen aus Berlin auf einen Job am zukünftigen Großflughafen Berlin Brandenburg International (BBI) oder in einem ähnlich internationalen Umfeld vor. Sie entwickeln neue berufliche Ziele, trainieren Fremdsprachenkenntnisse und interkulturelle Kompetenz, sammeln Berufserfahrung im europäischen Ausland und bewerben sich.

Einen medienpädagogischen Teil der Vorbereitung, die die jungen Menschen vor Ort erfahren, erarbeitet BIKA Mitte. Die mediale Begleitung der Jugendlichen, die sich teilweise schon seit Jahren an der Schwelle zum Berufsleben befinden und in der Auslandserfahrung eine Möglichkeit suchen ihre Kernkompetenzen zu verbessern sowie neue Perspektiven kennenzulernen, unterstützt diesen Prozess. Kulturell gemischte Gruppen von TN können vorherrschende Fremdbilder bearbeiten. Diese Gruppendynamik wird im Projekt berücksichtigt. Der Auslandsaufenthalt der Jugendlichen konfrontiert sie mit anders-kulturell geprägten Arbeitszusammenhängen. Die Jugendlichen werden auch hierauf grundlegend vorbereitet.

Unsere Aktivitäten:

Vor dem Auslandsaufenthalt:

  • Mediale Vorbereitung auf den Aufenthalt in den Niederlanden.
  • Biografische Videoarbeit im Hinblick auf die Berufswegeplanung bzw. Reflektion des eigenen Lebenslaufes der TeilnehmerInnen (TN).
  • Formulierung von Wünschen und Vorstellungen: Inwiefern wird das Praktikum meine Chancen auf dem Arbeitsmarkt verbessern respektive neue Perspektiven auftun.
  • Formulierung klarer Aufgabenstellungen für die Zeit in Holland (Videotagebuch, Texte verfassen, Eindrücke schildern).
  • Mediennutzungsschulung im Hinblick auf die selbständige, sachdienliche Nutzung der Medien, die von den TeilnehmerInnen gestellt werden können (Handy, Digicam, Digivideocam)

Nach Rückkehr:

  • Eindrücke und Erfahrungen bei der Lösung der gestellten Aufgaben werden geschildert.
  • Eine weitere Videobefragung ermöglicht den TN ihre Erwartungen vorher und ihre Eindrücke nachher zu schildern und darüber zu reflektieren.

Im Anhang finden Sie unseren Fragebogen an die TeilnehmerInnen.

Jugend - Medienprojekte

Einsatz Berlin! Perspektiven für junge Menschen bei der Feuerwehr

Sen de itfaiyeye katıl +++ Приходите в пожарную службу! +++ Join the fire brigade +++ Were îtfaye

"Einsatz Berlin" - Ausbildungsplätze bei der Berliner Feuerwehr. Erklärtes Ziel der Initiative ist es, verstärkt Jugendliche mit Migrationshintergrund für die Berliner Feuerwehr zu gewinnen. Dabei muss es sich um Jugendliche aus Mitgliedstaaten der Europäischen Union handeln (oder natürlich Deutsche).

Zusätzlich zur traditionellen Form der mittleren feuerwehrtechnischen Ausbildung wird ein neuer Weg beschritten. Schulabgängerinnen und Schulabgängern mit Mittlerem Schulabschluss (MSA) werden als Feuerwehrleute gewonnen. In einer anspruchsvollen zweistufigen Qualifizierung führt die berufliche Perspektive hin zum Brandmeister/zur Brandmeisterin. Das war bisher nicht möglich, da eine der Voraussetzungen für die Einstellung eine abgeschlossene Berufsausbildung ist.

BIKA Mitte sprach mit dem jungen Auszubildenen Taylan (17), über seinen bisherigen schulischen Werdegang, seine Erfahrungen in den ersten Wochen der Ausbildung und seine Wünsche im Hinblick auf die Zukunft:

 

Zur Seite von Einsatz Berlin!

Infoflyer zur Ausbildung...

Das Projekt wird gefördert durch das Land Berlin - Senatsverwaltung für Inneres und Sport - und koordiniert durch die BGZ Berliner Gesellschaft für internationale Zusammenarbeit mbH.
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